Studium der Pferdepsychologie

Mit meiner Arbeit unterstütze ich Sie, eine Partnerschaft mit Ihrem Pferd zu gestalten, die quasi „alles möglich macht“. Damit ich in Zukunft noch fundierter auf die konkrete Situation in Ihrer „Mini-Herde“ mit Ihrem Pferd eingehen kann, habe ich 2011 erfolgreich das ATN-Studium der Pferdepsychologie abgeschlossen.

Das schreibt die ATN über das Tätigkeitsfeld des Pferdeverhaltensberaters:

„Die Tätigkeit des Pferdeverhaltensberaters beginnt nicht erst, wenn sich die Verhaltensprobleme eingeschlichen haben, sondern schon bei Begutachtung der Haltungsbedingungen noch unauffälliger Pferde. Die Therapie soll schon bei ihrer Entstehung einsetzen, am besten gerade dann, wenn sie in ihrem Ansatz gerade begonnen hat. Bei keinem anderen Haustier ist die Verhaltensstörung so eng verknüpft mit der Haltung wie beim Pferd.

Die optimale Gestaltung des Lebens eines Pferdes bezüglich seines Tagesablaufes, seiner sozialen Kontakte und Interaktionen mit der Umwelt ist die beste Prophylaxe und auch zugleich Therapie….

Die Pferdepsychologe muss unterscheiden zwischen echten Verhaltensstörungen, die haltungsbedingte Abweichungen vom Normalverhalten sind und mit einer Schadensfolge für das Individuum einhergehen, und „Schaden vermeidenden Reaktionen“, die eine erfolgreiche Anpassungsstrategie an veränderte Umweltbedingungen darstellen.

Verhaltensprobleme des Pferdes sind lange Zeit bagatellisiert worden – bis bekannt wurde, welchen wirtschaftlichen Schaden diese verursachen. Alleine durch die Wertminderung eines Koppers um durchschnittlich 3000 Euro ergibt sich im Jahr ein Schaden von ungefähr 60 Millionen Euro. Wenn man bedenkt, dass allein Koppen nur 14 % der Stereotypien ausmacht, wird erst bewusst, welcher wirtschaftliche Hintergrund sich für das Tätigkeitsfeld eines Pferdepsychologen ergibt.“

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